ISE Thassos/Griechenland Fluck
ISE Thassos/Griechenland Fluck

Ausschlusskriterien und Rechtsgrundlagen

Ausschlusskriterien

 

Nicht aufgenommen werden können, gravierend körperlich behinderte Jugendliche (z.B. Rollstuhlfahrer) oder schwer geistig behinderte oder psychotische junge Menschen, sowie Jugendliche mit einer massiven, akuten Drogenproblematik und Suizidgefährdung.

 

 

Rechtsgrundlagen

 

In Griechenland besteht zur Zeit weder die rechtliche Grundlage noch die Struktur einer Fürsorge für Kinder und Jugendliche, in Form einer Jugendhilfe wie sie in Deutschland existiert. Es gibt lediglich die Institution der Jugendgerichtshilfe, in manchen Präfekturhauptstädten, mit Aufgabe der Prävention sowie den Kontakt zu jugendlichen Straftätern. Dieser rechtliche Leerraum macht es Einrichtungen wie unserer schwer, in Griechenland als solche anerkannt zu werden. Unseren Auftrag definieren wir nach deutschem Recht. Unsere Betriebserlaubnis wird durch die Anbindung als Dependance des deutschen Jugendhilfeträgers „Pluspol – Jugendhilfe / Jugendwohnen – Fluck“, möglich.

Ausgangsposition für unsere Arbeit in der ISE-Thassos sind die Formulierungen der §§ 27 SGB VIII > Hilfe zur Erziehung, § 35 SGB VIII > ISE-Betreuung, § 35a SGB VIII > seelisch Behinderung, § 41 SGB VIII > Hilfe für junge Volljährige sowie der Eingliederungshilfe nach dem BSHG.

Beim deutschen Konsulat in Thessaloniki und bei der Meldebörde in Prinos auf Thassos werden die Jugendlichen bei der Einreise angemeldet und registriert.

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